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Fernbeziehung: 10 Tipps für eine glückliche Beziehung

14. Januar 2018

Es ist nicht leicht, eine Fernbeziehung zu führen. „Fünf Tage Stillen der aufgestauten Sehnsucht, sechs Tage Angst vor der Sehnsucht danach.“ schreibt Daniel Glattauer in seinem Roman Alle sieben Wellen. Damit trifft er es auf den Punkt. In den meisten Fällen “passiert es einfach” – man sucht nicht danach. Die wenigsten streben eine Fernbeziehung an, aber wie heißt es so schön? Wo die Liebe nunmal hinfällt!

Vor einigen Monaten habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt. Natürlich war aufgrund der Distanz (er ist aus New York, ich bin aus Wien) von Anfang an Skepsis da. Zwar nicht bei mir und eigentlich auch nicht bei ihm – es waren eher meine Freunde und Familienmitglieder, die Zweifel an dieser Fernbeziehung hatten. Aber darüber erzähle ich euch in einem kommenden Beitrag mehr! (Um nichts zu verpassen, könnt ihr euch übrigens hier für meinen Newsletter anmelden!)

Heute bekommt ihr zur Abwechslung mal keinen Text von mir, sondern (hauptsächlich) von meinem Freund. Wir haben uns nämlich 10 Tipps für eine glückliche Fernbeziehung überlegt!

(You can find the English translation at the end of the blogpost!) 

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10 Tipps für eine glückliche Fernbeziehung

1. Haltet eure Nachrichten unterhaltsam, frisch und abwechslungsreich

Wir haben beispiellosen Zugang zu so vielen Kommunikationskanälen. Verwendet sie alle für verschiedene Arten von Inhalten – lange Nachrichten oder Artikel über E-Mail, Quick-Response-Textnachrichten auf iMessage oder WhatsApp, Selfie/Bild-Chat auf Instagram oder Snapchat, Video-Unterhaltungen auf FaceTime. Lasst mehrere Unterhaltungen gleichzeitig laufen. Schneckenpost nicht vergessen!

* Anna: Ich finde es oft wirklich spannend, Dinge über Songtexte zu sagen. Gerade am Anfang einer Beziehung hat man noch nicht die Selbstsicherheit bzw. kennt den Partner noch nicht gut genug, um ihm zu sagen, was man will und fühlt. Ein Song mit einem passenden Text sagt oft mehr als tausend Worte! 

2. Findet eine Routine

Videoanrufe am Vormittag und in der Nacht sind hervorragend geeignet, um auf dem Laufenden zu bleiben und zu wissen, was der Partner gerade vor sich hat. Den täglichen Ablaufplan des Partners zu kennen, trägt dazu bei, Unabhängigkeit voneinander zu schaffen, ohne Angst haben zu müssen, etwas zu verpassen.

3.  Verbringt (virtuell) Zeit miteinander und macht Dinge gemeinsam

Teilt Artikel und Videos, lest das gleiche Buch, seht euch die gleiche TV-Sendung an, erstellt oder teilt Wiedergabelisten miteinander. Aktivitäten, die nicht unbedingt nebeneinander ausgeführt werden müssen, aber euch enger zusammenschweißen. (Obwohl es natürlich besser ist, diese Dinge nicht nur virtuell, sondern auch im “echten Leben” zu machen!).

* Anna: Neben den herkömmlichen Chat- und Videochat-Unterhaltungen, können gemeinsame Spiele und Apps Abwechslung in  die Fernbeziehung bringen. Die App “Big Day Light” ist ideal, um die Tage bis zum Wiedersehen zu zählen und mit Apps wie “Draw Something” fühlt man sich durch ein paar kleine Zeichnungen sofort verbunden. Natürlich gibt es darüberhinaus noch andere Technologien, wie zum Beispiel Virtual Reality, die ein Virtuelles Zusammentreffen bzw. Spielen ermöglichen können.

4. Legt realistische und fixe Ziele / Fristen für den gegenseitigen Besuch fest

Es ist sehr hilfreich, gemeinsame Zeit zu planen (Konzerte, Shows und mehr zu buchen) auf die ihr euch freuen könnt.

* Anna: Unser Maximum sind 5 Wochen. Alles was darüber hinausgeht ist uns zu lange und wird richtig schwierig. Außerdem versuchen wir, das nächste Wiedersehen schon vor der Verabschiedung zu planen und zu  fixieren. Das Jahr 2018 haben wir übrigens schon fast komplett durchgeplant und haben somit die Gewissheit, dass wir uns definitiv regelmäßig sehen werden!

5. Es ist kein Wettbewerb

Es geht nicht darum, wer wen anruft, wer mehr Nachrichten sendet, wer öfter besucht. Wenn es zu einem Wettbewerb wird, lohnt es sich nicht zu spielen.

6. Sprecht über Sex

Sexuelle Spannung wird sich aufbauen – jeder hat seine Bedürfnisse / Wünsche und die Abwesenheit von Körperlichkeit kann die größte Herausforderung für die Fernbeziehung sein (zumindest an der Oberfläche). Offenes, spielerisches oder ernsthaftes Gespräch über Sex schafft Vertrauen und hilft zu verhindern, dass sich dies in etwas Schlimmerem manifestiert. Es kann auch sehr aufregend sein ;)

7. Versucht, eine ähnliche Routine beizubehalten, auch wenn ihr euch gegenseitig besucht

Treffe dich mit Freunden, konzentriere dich auf die Arbeit, tu alles, was du normalerweise tun würdest, aber schließe deinen Partner ein, wenn du kannst. Das ist unglaublich schwer, aber wichtig. Eine Fernbeziehung kann sich so anfühlen, als ob sie in einer verlängerten “Flitterwoche” existieren würde, weil man versucht, die kleine Menge an Zeit zusammen zu maximieren und oft das “normale Leben” für diese kurze Zeit verschiebt. Für die Gesundheit beider Menschen ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen dem Zusammenleben und dem Leben zu finden.

8. Überraschungen

Verstecke kleine Geschenke oder Briefe unter den Füßen deines Partners (buchstäblich*), bevor du die Stadt verlässt. Sie/er wird die Überraschung schätzen und es kann dazu beitragen, dass die Zeit um ein Vielfaches schneller vergeht!

* Anna: Ich muss das nur kurz erklären: Er hat mir diesen Tipp während unserer Facetime Unterhaltung zugeschickt und ich hab ihn an dieser Stelle verwirrt angeschaut. “buchstäblich?” Er hat mich dann die ganze Wohnung absuchen lassen (natürlich dachte ich bei der Aussage “Füße” gleich mal an Schuhe), bis ich schließlich in einem Spalt meines knarrenden Fischgrät Parketts einen Brief von ihm gefunden hab… :)  So, und weiter geht’s ab jetzt mit meinen zwei Tipps (er hat mir nicht mehr Platz gelassen in meinem Blogpost)

9. Du bist weg, aber die Erinnerungen sind da

Kennt ihr das Gefühl, wenn man irgendwann spontan ein altes (ausgedrucktes) Foto findet, dessen Existenz man komplett vergessen hatte? Man fühlt sich sofort in den Moment zurückversetzt – sei es durch ein Foto, ein Video, eine Erinnerung, einen Ort oder vielleicht sogar durch einen bestimmten Geruch. Daher mein Tipp: Gib deinem Partner ein Foto von euch mit, bevor er wieder ans andere Ende der Welt fliegt. Oder behaltet euch einfach eines (oder mehrere) seiner Shirts ;)

10. Positive “Fernbeziehung-Erfahrungsberichte”

Der Beziehungsexperte und YouTuber Matthew Hussey hat ein wirklich gutes Video gemacht, in dem er 3 Geheimnisse verrät, die dabei helfen sollen, eine Fernbeziehung “haltbar” zu machen. Eine weitere YouTuberin Jenn Im – sie ist aus Kalifornien und ihr Freund (jetzt Verlobter) ist aus London – bringt das Thema Long Distance Relationships in diesem Video auf den Punkt. Der Antrag von ihrem Freund Ben wurde übrigens mitgefilmt und ist mega emotional (ich heule jedesmal!) – ebenfalls ein Beweis, dass eine Fernbeziehung nicht gleich zum Scheitern verurteilt ist.

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EN: 10 tips to make a long distance relationship last

1. Keep your messages entertaining, fresh and varied

We have unparalleled access to so many communication channels. Use them all for different types of content – long-form messages or articles on email, quick-response text messages on iMessage or WhatsApp, selfie / image chat on instagram or snap, video conversations on FaceTime. Have multiple conversations going at the same time. Don’t forget snail mail!

* Anna: I often find it really exciting to say things through songs. Especially at the beginning of a relationship, you don’t necessarily have the self-assurance or know the partner well enough to tell him what you want and feel. A song with a suitable text often says more than a thousand words!

2. Get into a routine

Morning / nighttime video calls are great for keeping tabs on what your partner has ahead of them in their day. Knowing their day-to-day schedule helps create independence from one another without a fear of missing out.

3. Do things “together” virtually

Share articles and videos, read the same book, watch the same TV show, make or share spotify playlists with one another. All easy bonding activities that don’t necessarily need to be done side by side (albeit it’s better that way!).

* Anna: In addition to traditional chat and video conversations, shared games and apps can add variety to the long distance relationship. The “Big Day Light” app is great for counting the days until you see each other again and apps like “Draw Something” make you feel connected. Of course, there are other technologies, such as Virtual Reality, that can also enable a virtual encounter or offer games.

4. Set real goals / timelines for visiting each other

This is really helpful to look forward to, to plan your time together, book concerts, shows, and more.

* Anna: Our maximum is 5 weeks. Everything that goes beyond is too long and gets really difficult. In addition, we try to plan the next visit before the “current visit” is over. We have actually already planned the year 2018 almost completely and that gives us certainty that we will definitely see each other regularly!

5. Don’t keep score

It’s not about who calls who, who sends more messages, who visits more often. If it becomes a competition, it’s not worth playing.

6. Talk about sex

Sexual tension is bound to build up – everyone has their needs/desires and the absence of physicality can seem like the biggest challenge of long distance relationships (at least on the surface). Having open, playful or serious conversation about sex builds trust and helps prevent this from manifesting into something worse. It can also be really exciting ;)

7. Try to keep a similar routine even when you visit one another

Hang out with friends, focus on work, do whatever it is you normally do but include your partner when you can. This is incredibly hard but important. Long-distance relationships can feel like they exist in a suspended “honeymoon” because you try to maximize the little amount of time together, often displacing “normal life” for that brief period. Finding a balance between life together and life apart is important for both people’s sanity.

8. Hide little gifts

…or letters under your girlfriend’s feet (literally) before you leave town. She’ll appreciate the surprise and it can help make the time fly that much faster! 

* Anna: I want to explain this briefly: He sent me this tip during our FaceTime conversation and I looked at him confused at this point. “Literally?” He then let me search the whole apartment (of course I thought about shoes first), until I finally found a letter from him in a crack of my creaky herringbone floor … :) So, and on we go from now on with my two tips (he did not leave more space for me in my blog post)

9. You are there, but the memories are here

Do you know the feeling, of spontaneously finding an old (printed) photo whose existence you had completely forgotten about? You instantly feel transported back to the moment – be it through a photo, a video, a memory, a place or maybe even a certain smell. So my tip: Give your partner a picture of both of you (a polaroid selfie for example) before flying back to the other end of the world. Plus, just keep one (or more) of his shirts! ;)

10. Positive examples

Relationship expert and youtuber Matthew Hussey made a really good video revealing 3 secrets that help make a long-distance relationship last. Another YouTuber, Jenn Im – she’s from California and her boyfriend (now a fiancé) from London – sums up the topic of long distance relationship this video. By the way, the proposal was also filmed and is extremely emotional (I cry every time!) – another proof that long-distance relationships are not doomed to fail.

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Photo Credit: Marco Sommer

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11 Comments

  • Reply Michelle 14. Januar 2018 at 14:47

    Das sind super tolle ausformulierte Tipps und auch ich konnte noch was neues für meine Fernbeziehung mitnehmen :) ich finde dennoch sollte man betonen, dass Fernbeziehungen nichts für immer sind und man sich realistisch fragen und vielleicht auch festlegen sollte, wann die Fernbeziehung vorbei sein wird und man beispielsweise dann eben zusammenzieht, oder sich auf einen Wohnort festlegt. Mein erste Beziehung ist direkt bei Studiumsbeginn kaputt gegangen, weil die Distanz echt schwierig war und kein Ende der Fernbeziehung in Sicht war. Habe jetzt leider wieder eine Fernbeziehung, allerdings bin ich jetzt am Ende meines Masterstudiums und ziehe dann zurück in meine Heimat und bin so wieder in der Nähe meines Freundes und darauf freuen wir uns am meisten :)

  • Reply Anna 14. Januar 2018 at 15:07

    Mein Tipp noch, nachdem ich auch lange eine Fernbeziehung hatte:

    Mit der Zeit sollte sich ein gemeinsames „Ziel“ abzeichnen und der Zeitpunkt, an dem die Fernbeziehung endet und man zusammen sein kann sollte konkreter werden. Klar soll man nicht ab Tag 1 das gemeinsame Haus sonstwo planen, aber wenn es absolut keine gemeinsame Perspektive gibt, finde ich persönlich eine Fernbeziehung schwierig. Zumindest für mein Verständnis von Beziehung, denn natürlich möchte ich irgendwann mal ein gemeinsames Leben mit Familie usw.

    Bei uns waren es übrigens 4 Jahre Fernbeziehung, mittlerweile sind wir 8 Jahre zusammen :)

  • Reply Jessica 14. Januar 2018 at 15:10

    Wir haben früher auch eine Fernbeziehungen geführt. Die Distanz war aber nicht ganz so groß wie bei euch (obwohl es genau so lange dauert mit dem Bus von Berlin nach Mannheim zu fahren wie von Wien nach New York zu fliegen…). Ich würde das immer wieder so machen, denn die Alternative ist ja, nicht zusammen zu sein. Ich wünsche euch alles Glück der Welt. <3

  • Reply Lea-Marie 14. Januar 2018 at 15:43

    Ich habe auch für zwei Jahre eine Fernbeziehung mit meinem Freund geführt. Deine Tipps würde ich zu 100% bestätigen und jedem ans Herz legen den viele Kilometer von seinem Schatz trennen. Die Tatsache dass es etwas besonderes ist sich zu treffen kann aber auch wieder frischen Wind in eine Beziehung bringen. Man lernt die gemeinsame Zeit wieder mehr zu schätzen. Aber auch bei uns war es unglaublich wichtig zu wissen, dass das kein Zustand für immer ist und wir in absehbarer Zukunft mehr Zeit zusammen verbringen können.

  • Reply Lila 14. Januar 2018 at 15:52

    Liebe Anna,
    ein sehr schöner Beitrag, der bestimmt einigen Menschen da draußen Mut macht! Ich bin zwar selber in keiner Fernbeziehung, fand es jedoch trotzdem sehr interessant, darüber zu lesen. Ich freue mich wirklich, dass du trotz der Entfernung so glücklich bist und ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr das gemeinsam hinbekommt. Ich wünsche euch alles Liebe und Gute.
    Liebe Grüße
    Lila

  • Reply L❤ebe was ist 14. Januar 2018 at 20:23

    dann sind super tolle Tipps liebe Anna!
    ich persönlich würde mich als den absoluten Typ für Fernbeziehungen bezeichnen – die Beziehungen waren für mich immer die nachhaltigsten und Glücklichsten ;)

    aber das ist wohl auch eine Typfrage …
    ich wünsche euch alles Liebe!!!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

  • Reply Iwona 14. Januar 2018 at 23:39

    Liebe Anna… ich hätte keine Kraft für eine Fernbedienung… die Sehnsucht würde mich fertig machen… aber diese Tipps von dir klingen so romantisch, dass man beim Lesen beinahe das Gefühl bekommt, dass man viel mehr am Leben des Anderen teil hat, als in einer Beziehung, innerhalb der gleichen Stadt, oder sogar wenn man mit dem Partner zusammen lebt… es klingt echt so positiv was du geschrieben hast… wollt ihr eines Tages diese Situation ändern und zusammen leben??? LG Iwona

  • Reply Nina 15. Januar 2018 at 11:07

    Liebe Anna, das ist ein toller und außergewöhnlicher Beitrag – aber lesenswert. Ich denke diese Tipps können vielen helfen ;)

    Freue mich zukünftig über mehr solche ‘private’ Beiträge das macht authentisch ;)

    Alles Liebe, Nina / http://www.lifestyle-bazar.com

  • Reply Stephi 15. Januar 2018 at 15:58

    Ich führe seit 2 Jahren eine Fernbeziehung (zwar nur Dänemark und Österreich), aber so ähnlich halten wir unsere Beziehung auch auf dem Laufenden! :) Ich kann es aber kaum mehr erwarten, bis wir beide unser Studium beendet haben und entweder in Österreich oder Dänemark gemeinsam leben werden, kommt ganz darauf an wo er einen Job bekommt (weil er ein halbes Jahr vor mir mit dem Studium fertig sein wird und ich da ganz flexibel bin). Wir haben es in den letzten zwei Jahren nicht immer alle 5 Wochen geschafft – es sind eher 6-8 Wochen (also alle 1,5-2 Monate)..die längste Zeit waren wir mal 15 Wochen (schrecklich!!) voneinander getrennt.
    Ich wünsche dir/euch alles, alles Liebe für die gemeinsame Zukunft! Enjoy every second of it!

  • Reply Sandra Slusna 15. Januar 2018 at 22:16

    Sehr coole Idee liebe Anna! Ich finde toll, dass der Beitrag so privat ist, ich wünsche dir oder besser gesagt euch auf jeden Fall ganz viel Glück! <3
    Liebe Grüße, Sandra

  • Reply Alex 26. Januar 2018 at 12:20

    Liebe Anna,
    ich habe auch eine Fernbeziehung geführt und zwar über fast 4 Jahre…die ersten Monate waren aufregend, man machte verrückte Dinge, telefonierte die ganze Nacht durch, flog für 5 gemeinsame Stunden durch die Welt etc. Aber irgendwann kehren das “normale Leben” und die damit einhergehenden Pflichten wieder ein – wir hatten damals beide sehr intensive Jobs und mit nur 5 Wochen Urlaub pro Jahr wurde das alles ein wenig eng. Gescheitert ist es nicht an der Liebe, aber daran, dass etwas gefehlt hat. Jeden Tag am Telefon einzuschlafen anstatt nebeneinander war uns irgendwann zu wenig, zu wissen, dass man bestimmte Dinge jetzt nicht macht, weil der andere gerade Zeit hat für einen ausführlichen Tratsch usw. da bleibt viel auf der Strecke – aufgrund der beruflichen Situation war es uns aber nicht möglich, an einem gemeinsamen Ort zu leben…wir sind aber heute noch in Kontakt und mögen uns sehr. Und das ist uns beiden auch ganz viel wert.

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